Impediments, Prozesse, Planung, Organisator,…

lachende Kinder

…oder wo sind denn da die Menschen und die Freiheit?

Kennt ihr die Begriffe? Sicherlich, zumindest, wenn ihr die Rolle als Scrum-Master inne habt. Daran ist soweit erstmal nichts Verwerfliches. Schließlich ist unser Job Impediments zu beseitigen, damit die Entwicklungsteams effizient arbeiten können. Prozesse, auch ok. Bei der Planung scheiden sich dann schon ein bisschen die Geister. Bei der Planung darf man nicht von einer kommunistischen 5-Jahres Planung ausgehen. Das haben wir denke ich alle verstanden. Trotzdem muss das Ziel bekannt sein und ein gewisser Horizont zu sehen kann. Ganz auf Sicht fahren bei Nebel ist kein gutes Mittel, es sei denn man verfolgt kein Ziel und orientiert sich an „Der Weg ist das Ziel“. Und ja, wir organisieren auch. Was mich allerdings an den Dingen da oben stört?

Ich hab das Gefühl die Rolle wird sehr sehr oft mit diesen Begriffen verbunden. Wie gesagt, das ist soweit erstmal nix Verwerfliches. Nur steht im agilen Manifest nicht so Dinge wie Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge? Oder in den Prinzipien so etwas wie Errichte Projekte rund um motivierte Individuen. Gib ihnen das Umfeld und die Unterstützung, die sie benötigen und vertraue darauf, dass sie die Aufgabe erledigen?
Mir kommen solche Dinge wie Freude, Spaß bei der Arbeit, Kreativität, Freiraum immer zu kurz, wenn ich Scrum Master höre. Die wenigsten verbinden die Rolle doch mit solchen Termini, oder? Wie wärs denn, wenn die Rolle mit so etwas wie

– Freudebereiter
– Spaßbringer
– Kreativitätsunterstützer
– Freiraumschaffer

verbunden werden würde. Wäre doch viel cooler oder? Was meint ihr? Wie gehts Euch als Scrum Master? Bin ich da allein auf weiter Flur?